- Zum Einsatz kommt das Verfahren der Enhanced Geothermal Systems (EGS). Dabei wird Wasser mit hohem Druck in das harte Gestein gepumpt, um künstliche Spalten für
die Wasserzirkulation zu erzeugen.
- Im Gegensatz zum gescheiterten Projekt 2006 in Basel, das Beben auslöste, zeigt sich der Untergrund in Haute-Sorne laut ersten Tests seismisch stabil. Durch eine
schrittweise Stimulation konnte die Durchlässigkeit des Gesteins ohne spürbare Erschütterungen massiv erhöht werden.
- Geo-Energie Suisse AG kooperiert mit Projekten in den USA wie Fervo in Utah (geplante 100 Megawatt bis 2027), während die Technologie in Europa noch in der
Pilotphase steckt.
- Technologische Fortschritte, wie verbesserte Bohrmeissel aus der Ölindustrie, haben die Kosten bereits deutlich gesenkt. Die Geothermie gilt als vielversprechend,
da sie – anders als Wind oder Sonne – zuverlässige Bandenergie rund um die Uhr liefert.
- Nach erfolgreichen Tests im Jahr 2025 warten die Projektverantwortlichen von Geo-Energie Suisse nun auf die Genehmigungen für die zweite Tiefbohrung.
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