Nach einem Artikeln von Sven Titz in der NZZ
Im Artikel wird ein aktueller Bericht der Akademien der Wissenschaften Schweiz zur Klimapolitik der Schweiz kritisiert. Ein wissenschaftlich objektiver Artikel müsste zwei für die Energiewende
entscheidende Technologien erwähnen statt sie systematisch auszuklammern: die Kernenergie der neuen Generation und die Tiefengeothermie.
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Eine ideologische Voreingenommenheit: Der Autor wirft den Akademien vor, sich nicht mehr als neutrale wissenschaftliche Instanzen zu verhalten, sondern einer vorgegebenen
politischen Agenda zu folgen, die fast ausschliesslich den Ausbau von Wind- und Solarenergie begünstigt.
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Die Sackgasse der Kernenergie: Der Artikel hebt hervor, dass der Bericht die Kernenergie als Technologie der Vergangenheit behandelt und dabei die jüngsten technologischen
Entwicklungen (wie kleine modulare Reaktoren – SMR). Für den Autor macht der Verzicht auf eine stabile und CO₂-freie Energiequelle das Ziel „Netto-Null“ bis 2050 extrem schwer, wenn nicht gar
unmöglich zu erreichen, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.
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Das unterschätzte Potenzial der Geothermie: Auch die Tiefengeothermie wird im Szenario der Akademien als zu wenig berücksichtigt angesehen. Dabei stellt sie eine heimische
Energiequelle dar, die im Gegensatz zur intermittierenden Solar- und Windenergie kontinuierlich Wärme und Strom liefern kann (Grundlast).
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Die Frage der Versorgungssicherheit: Der Autor ist besorgt darüber, dass die im Bericht vorgeschlagene Strategie im Winter zu stark auf Stromimporte setzt. Er plädiert für
eine vollständige Technologieoffenheit und betont, dass es sich die Schweiz nicht leisten kann, technische Optionen aus Prinzip auszuschliessen, wenn sie ihre Klimatransition erfolgreich
gestalten will.
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Wissenschaftliche Glaubwürdigkeit: Abschliessend legt der Artikel nahe, dass wissenschaftliche Institutionen, wenn sie ihren Einfluss auf die öffentliche Debatte behalten
wollen, alle Fakten und möglichen Optionen darlegen müssen – auch die politisch unpopulären –, anstatt sich zum Sprachrohr einer eingeschränkten Sichtweise auf die Energiewende zu machen.
Zusammenfassung: Es handelt sich um ein Plädoyer für eine pragmatischere und weniger dogmatische Schweizer Energiepolitik, die die Kernenergie und die Geothermie wieder in die
Berechnungen zur Erreichung der Klimaziele einbezieht.
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