Nach einem Interview von Marcel Jud mit Olivier Zingg im Fachmagazin ener|gate messenger
Haute-Sorne (energate) - Kürzlich haben Geo-Energie Suisse und Geo-Energie Jura die Stimulationstests für das Tiefengeothermie-Projekt Haute-Sorne abgeschlossen. energate hat bei Geo-Energie-Jura-Direktor Olivier Zingg nachgefragt, wie der Stand des Projekts ist und ab wann in Haute-Sorne Strom aus Geothermie produziert werden könnte. Ausserdem geht es um aktuelle Projekte von Geo-Energie Suisse, die an Geo-Energie Jura beteiligt ist, sowie die künftige Entwicklung der Gestehungskosten für Geothermie.
In dem Interview mit dem Fachmagazin ener|gate messenger erläutert Olivier Zingg, Direktor der Geo-Energie Jura SA, den aktuellen Stand und die Zukunftsaussichten des Tiefengeothermie-Projekts in Haute-Sorne.
Partnerschaft mit den USA: Geo-Energie Suisse (GES) arbeitet eng mit dem US-Projekt „Utah Forge“ zusammen. Dabei bringt GES Know-how zur seismischen Überwachung ein und konnte im Gegenzug Messinstrumente für Haute-Sorne kalibrieren und verbessern.
Kostensenkung: Die Gestehungskosten sollen künftig auf etwa 15 Rappen/kWh sinken.
Skaleneffekte: Während die Bohrung in Haute-Sorne rund 20 Mio. CHF kostete, sind in den USA bereits Bohrungen für 5 Mio. USD möglich. Grössere Kraftwerke (ca. 30 MW) sollen künftig weitere Skaleneffekte ermöglichen.
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